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Biochemie und Spat

Spat: Eine Knochenauftreibung im Sprunggelenk des Pferdes. Bedingt durch Fehlstellung des Gelenks oder auch permanenter Überlastung. In der Dressur bei älteren Pferden ist diese Krankheit gefürchtet und bedeutet ganz oft das Ende der Karriere dieses Pferdes.

Der Schulmedizin fällt nur noch ein so genannter Spatbeschlag ein, der nicht die Krankheit heilt, sondern diese nur eine kurze Zeit aufhält.

Eine Heilung ist nur zu erwarten, wenn das Sprunggelenk sich wieder zur ursprünglichen Form regenerieren kann. Dieses ist mit der Schüßlerschen Biochemie durchaus zu erreichen.

Nur bei Fehlstellungen (Faßbeinig, Kuhhessig) sollte der Schmied einen entsprechenden Korrekturbeschlag anbringen. Ansonsten ist es zweckmäßig, wenigstens in der Zeit der Regeneration das Pferd barfuß zu lassen. Je nach Schwere der Erkrankung sind mindestens drei Monate Pause einzuplanen.

Da die Ursachen der Gelenkerkrankungen sehr verschieden sein können, z.B. Überschuss an Harnsäure im Organismus, sollte durch eine ““Kristallisationsanalyse” die jeweilige Ursache vor Beginn der Knochenregeneration festgestellt und bekämpft werden. Ansonsten könnte die Knochenregeneration verhindert werden.

Die Behandlung: Wie bei jeder Knochen- oder Gelenkbehandlung brauchen wir drei biochemische Salze (Mineralsalze, die potenziert sind). Es sind Calc.fluor., Calc.phos. und Natr.clor.! Diese biochemischen Salze können Sie unter der E-Mail Adresse HoenerVersand@web.de bestellen. Sie werden dann per Nachnahme zugesandt. Das Paket enthält für ca. drei Monate die nötigen biochemischen Tabletten inkl. einem detaillierten Behandlungsplan.

 Die Kosten hierfür:

ca. 2520 biochem. Tabletten

€    96,70

Versandkosten                       

€    10,25

Gesamt

€ 106, 95

Nun kommt das Unangenehme der Behandlungsart. Da die biochemischen Salze in hoher Verdünnung gegeben werden, denn nur dann werden sie von den Zellen im Organismus gut aufgenommen, muss man sie oft geben. Bei chronischen Erkrankungen, wie in diesem Fall, gibt man täglich 5 x je 6 Tabletten. Wenn es zeitlich schwierig ist, kann man Sonntags auf 4 x je 6 Tabletten verkürzen. Das ist aber absolutes Minimum. Pferde, die über 500 kg Lebendgewicht haben, bekommen 5 x täglich je 8 Tabletten. Ganz wichtig ist, dass die Pferde die Tabletten alleine bekommen. In Futtermitteln vermischt, hebt sich die Wirkung fast auf. Die biochemisch reinen Mineralsalze sollen nämlich hauptsächlich über die Schleimhäute in Maul, Zunge und Kehle direkt unverfälscht ins Blut gehen und dort den Zellen zur Verfügung stehen. Wenn die Pferde die Tabletten nicht aus der Hand nehmen, gibt man sie seitlich ins Maul. Nach ein paar Tagen kennen sie den Geschmack und dann nehmen sie die Tabletten gern, da sie leicht süß schmecken.

Damit das zu regenerierende Gelenk nicht zu steif wird, muss das Pferd täglich im Schritt etwa eine halbe Stunde bewegt werden. In dieser Phase darf das Pferd als Futter nur Heu bekommen. Wenn trotz der häufigen Verabreichungen der Pillen dennoch ein Weidegang zu organisieren ist, weil das Pferd leicht zu fangen ist, sollte dieses angestrebt werden. Ein zusätzliches Bewegen des Pferdes entfällt dann.

Nach drei Monaten wird das Pferd auf Lahmheit überprüft. Sollte es am Anfang im Trab noch etwas steif laufen, so ist das als normal zu betrachten. Die Hinterbeine sollten aber vom Pferd gleichmäßig belastet werden.

Ist das alles soweit in Ordnung, wird die Beugeprobe gemacht: Auf der Stallgasse, noch besser in der Halle, ein Hinterbein stark angewinkelt 30 Sekunden lang anheben. Dann loslassen und sofort antraben. Mit dem anderen Hinterbein ebenfalls so verfahren. Wird hierbei keine Lahmheit festgestellt, kann das Pferd langsam innerhalb von zwei Wochen an die normale tägliche Arbeit gewöhnt werden.

Sollte bei dieser Beugeprobe noch eine Lahmheit festgestellt werden (auch nur ganz geringfügig), so ist noch ein Monat Pause angebracht. Danach wird die Beugeprobe wiederholt. Bei nicht zu stark entwickeltem Spat werden aber die drei Monate Pause ausreichen.

Die Verabreichung der biochemischen Mittel muß aber noch mindestens drei bis sechs Monate weiter erfolgen, denn nur weil das Pferd nicht mehr lahmt, ist das Gelenk aber noch nicht ganz regeneriert. Bei alten Pferden, die schon lange Spat hatten, muss man davon ausgehen, dass ein bis zwei Jahre später wieder eine Lahmheit auftritt. Eine neue Behandlung ist in diesem Fall unumgänglich, doch das Pferd wird meistens in ein bis zwei Wochen schon wieder schmerzfrei sein. Bei diesem Pferdetyp ist natürlich nur noch ein sehr schonendes Reiten angesagt.

Klaus Höner

Oktober 2001

Wenn Sie noch mehr wissen wollen, schauen Sie doch einmal bei www.Tierheilpraktiker-Hoener.de oder www.alternativheilung.eu rein.

 

Copyright 2000 by Klaus Höner, 47199 Duisburg, Grafschafterstraße 201. Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe, der Aufnahme auf Tonträger und Wiedergabe in Rundfunk oder Fernsehen sowie der Übersetzung vorbehalten.

 

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